Campingplätze

Reisen mit Wohnwagen stellt einen Menschen vor neue Herausforderungen. Insbesondere bei der Wahl des Campingplatzes. Wir sind aus Großbritannien ziemlich verwöhnt: Lagerfeuer, keine Dauercamper und vieles mehr. Dort gibt es auch spezielle auf junge und Junggebliebene zugeschnitten die Cool Camping Reiseführer.  Doch auch diese Campingführer haben eine Haken, sie sind meist auf Zelte ausgerichtet, dabei spielt es keine Rolle wie groß die Zelte sind, es kann sich um ein Mann Hütten handeln die man mit sich herumschleppen kann oder Paläste die nur per Anhänger zu transportieren sind. Außerdem sind in Großbritannien die alten VW Busse Kult, ich habe noch sie so viele T1- T4 auf eine Haufen gesehen wie dort. Viele Plätze nehmen nur Zelte und Campervans. Ja diese Reihe gibt es mittlerweile auch auf Deutsch für Deutschland, doch da habe ich immer das Gefühl ich kann auch Rustiek Kamperen oder Charmecampings Duitsland vom ANWB kaufen.

Wir haben nun letzte Woche unsere Ausrüstung upgegraded, das heißt wir sind auf einen kleinen Wohnwagen umgestiegen unser Schlösschen. Das erste Probecampen erfolgte auf einem nicht ganz so attraktiven Platz. Das beste war noch der Badesee aber leider lagen die Badeklamotten zu hause. Ansonsten: Dauercamper und die verkehrsgünstige Lage im Autobahndreieck Stuhr.

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Unsere Kriterien für schöne, attraktive Plätze leiten sich von dem ab, was wir bis zum letzten Jahr mit dem Zelt bereist haben:

  • Wenige bis gar keine Dauercamper.
  • Parzellen, bei denen man den Nachbarn nicht sofort in den Kochtopf schauen kann.
  • Ruhige Lage (das bedeutet nicht, dass ich erst 2 Stunden fahren möchte bevor ich das Essen für den nächsten Tag gejagt habe).
  • BBQ sollte erlaubt sein.
  • Nachschuborganisation für Gas sollte eine nicht zur allzu großen Herausforderung werden.
  • Übersichtliche Preisstruktur (ich habe keine Lust erst den Taschenrechner zu befragen, wenn ich den Preis für eine Nacht ermitteln will).
  • Saubere, warme Duschen und Toiletten
  • Wenn wir die Chance auf ein abendliches Lagerfeuer bekommen, sagen wir nicht nein.
  • „No Hen oder Stag Partys“ oder auf deutsch ich habe nichts gegen Gruppen aber Junggesellen(innen)abschiede / Party brauche ich im Urlaub nicht.
  • Nach schönen Geocaches oder Campingplatz Portalen (Ingress) frage ich schon gar nicht…

Plätze die diese Kriterien weitestgehend erfüllen, die wir in den letzten Jahren besucht haben sind:

  • Camping Robersum Recreatie am Lauwersmeer, einen Bericht dieses Aufenthaltes findet ihr hier.
  • Camping Perlenau in der Eifel bei Monschau, hier waren wir mal zu Pfingsten unser Zelt testen, wenn man nicht gerade Pfingsten hin fährt ist das echt schön.
  • Lanefoot Farm unser Highlight im Lake District.

 

wärmendes Feuer

2 comments to Campingplätze

  • gunter abresch

    Meine Anmerkungen zum Kommentar. Ich freue mich über Menschen, die durchgängig sich deutsch ausdrücken können. Wir haben 22000 Wörter i n der deutschen Sprache. Man kann nicht auf dem Campingplatz erwarten, dass alles rund läuft. Es sind immer Menschen mit verschiedenen Bedürfnissen. Was mir am Camping gefällt ist , dass man sich gegenseitig hilft und Kameradschaft pflegt. Mfg. Gunter Abresch

    • Ganz ehrlich gesagt, bei dem ersten Teil des Kommentars verstehe ich den Zusammenhang nicht! Es interessiert mich im Alltag nur am Rande ob jemand eine Sprache fehlerfrei beherrscht. Vor allem weil wir nur unsere Muttersprache beherrschen, Englisch gut aber nicht fehlerfrei, Französisch und Niederländisch mangelhaft und den Rest gar nicht!

      Wir erwarten nicht, daß „alles rund läuft“, was aber nicht geht, sind sanitäre Einrichtungen, die minimale Hygienestandards nicht erfüllen.
      Vor allem gefallen uns die Plätze am besten, die sich nicht in den großen Campingführern befinden, die Plätze, die etwas rustikaler sind.

      Aber zum Glück gibt es für Jeden den passenden Campingplatz/Pension/Hotel/…

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