Das neue Tomatenhaus

Das neue Tomatenhaus

Ein neuer Garten bedeutet auch, das wir einige Dinge aus dem alten Garten nicht mitnehmen können und wollen. Mit unserem alten Tomatenhaus waren wir schon länger unzufrieden und im letzten Jahr wuchsen dort auch nur Gurken und Chilis da wir keine Lust auf einen weiteren Sommer ohne Tomaten dank Kraut und Braunfäule hatten.

Also musste ein neues her. Der Cheflogistiker des Hauses hatte Gewächshausfolie bestellt, die UV beständiger ist als „normale“ Gitter- oder Verpackungsfolie und somit statt einer Saison 4 bis 5 Jahre hält.  Holz hatten wir noch in ausreichendem Maße zu Verfügung seien es Holzabfälle die sich im Rahmen des Hausbaus angesammelt hatten oder Latten die eigentlich für ein anderes Projekt bestimmt waren das wir aber nicht durchgeführt hatten. Außerdem musste vor dem Verlegen der Dielen die Kreissäge ausprobiert werden. Eine Bauanleitung für ein einfaches Tomatenhaus fand sich in der Februar Ausgabe der Zeitschrift Kraut und Rüben. Da uns dieses mit 2 Meter Länge etwas zu klein erschien haben wir es nach unseren Wünschen erweitert und verändert.

Es ist jetzt stolze 4 Meter lang und 1,10 m tief ach ja und vorne etwa 2 Meter hoch.

Tomatenhaus - der Plan
Tomatenhaus – der Plan
Länge der Pfosten abmessen
Länge der Pfosten abmessen
Dachlatte zuschneiden
Dachlatte zuschneiden
Winkel vorbohren
Winkel vorbohren
Die Schraube muss in den Winkel
Die Schraube muss in den Winkel
Damit werden die Seitenteile befestigen
Damit werden die Seitenteile befestigen
Das ganze wird mit einer weiteren Schraube gesichert
Das ganze wird mit einer weiteren Schraube gesichert
Dach und Rückwand
Dach und Rückwand
Ausmessen der Folie für die Seitenteile
Ausmessen der Folie für die Seitenteile
Die Folie wird befestigt
Die Folie wird befestigt
Die Seitenteile
Die Seitenteile
Die Folie für Dach und Rückwand wird abgemessen
Die Folie für Dach und Rückwand wird abgemessen
Seitenteile und Rückwand werden verschraubt
Seitenteile und Rückwand werden verschraubt
Nur noch die Stütze in der Mitte und das Dach drauf
Nur noch die Stütze in der Mitte und das Dach drauf
Vorboren
Vorbohren
und verschrauben
und verschrauben.
Fertig bepflanzt.
Fertig bepflanzt.

Gepflanzt haben wir:  3 x Ananastomate, 2 x Safari, 1x Weißer Pfirsich, 2x Snowberry und 4 x Black Plum. Alle sind aus Samen selber angezogen, das Black Plum Saatgut ist von Reinsaat, das restliche Saatgut ist von Lila Tomate (Melanie Grabner).


Literaturempfehlungen

8 Gedanken zu „Das neue Tomatenhaus

    1. Hallo Yvonne,
      wir fahren meist ganz gut mit sechs tief in den Boden eingeschlagenen Pallisadenhölzern an jeder Ecke und an der Mittestrebe, an denen der Rahmen dann verschraubt wird oder alternativ mit Beton gefüllte große Eimer (> 10l), in denen ein Befestigungseisen einbetoniert ist und dann mit dem Rahmen verschraubt wird. Eine weitere Möglichkeit ist Kanalrohr mit großem Durchmesser (mind 160 mm), 0,5m abschneiden, vertikal einbuddeln, mit Beton füllen und das Befestigungseisen nicht vergessen und wieder verschrauben. Das ganze soll mobil bleiben. Bei uns kommt das Tomatenhaus jedes Jahr an einen neuen Standort. Im Herbst, nachdem die Tomaten alle abgeerntet sind, bauen wir das Tomatenhaus jedes Mal ab.

    1. ca. 70 € für die Folie + Holz und Schrauben, also irgendwas unter 100 €.
      P.S.: Werbung entfernt, wer hier werben möchte kann uns ggf. pers. fragen und muss dies nicht in eine, Kommentar verstecken. Danke.

  1. Jo, schaut gut aus, aber ich würde den Bauplan ein wenig abändern: Größerer Dachüberstand, mehr Latten ins Dach und dafür Metallwinkel oder Lochband statt Holzwinkel. Oder die Holzwinkel auf statisch relevante Größe bringen, Platz ist ja genug. Und Kreissägen für Dachlatten sind wie SUV zum Brötchen holen … 😉
    Ich befürchte allerdings, die Folie wird die Schneelast von 5 Wintern nicht tragen können. Ansonsten auch in Berlin zwangsläufig Braunfäule bei naßgeregneten Tomaten- war früher nicht so.
    Laßt Euch die Tomaten schmecken!

    Grüße Stephan

    1. Schneelast spielt keine Rolle, da das Tomatenhaus im Herbst abgebaut wird. Es ist und steht sturmsicher und hat auch bereits den ersten Sturm hinter sich. Ja klar, ist eine Kreissäge da mit Kanonen auf Spatzen geschossen, aber es ging darum – wie auch im Beitrag steht – die Maschine auszuprobieren. Mal ganz davon abgesehen, daß ich eine besser geeignete Kapp- und Gehrungssäge nicht besitze.

    1. Ja, ganz schlimm. Inunserem alten Garten hat es uns zweimal die Ernte fast komplett „verhagelt“. Wir würden daher ab diesem Jahr auch sofort bei den geringsten Krankheitsanzeichen mit Neudorff Kupfer-Pilzfrei dagegen angehen. Bisher sehen die Pflanzen aber alle sehr gesund aus. – Nur das Spargehähnchen hat unser neu angelegtes Spargelbeet bereits gefunden. :-/

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